Gorbitz, Prohlis, Johannstadt-Nord und Reick erhalten bis 2027 gezielte Unterstützung für die Gesundheitsförderung vor Ort. Das Programm „Gesundheit im Quartier“ stellt insgesamt 80.000 Euro bereit, um lokale Initiativen von der Suchtprävention bis zum Klimaschutz zu stärken.
Fokus auf vier Dresdner Quartiere
Das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden hat einen neuen Fördertopf für Mikroprojekte geöffnet. Ziel der Anschubfinanzierung ist es, die gesundheitliche Chancengleichheit in spezifischen Stadtgebieten zu verbessern. Die Mittel stammen vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Sachsen und sind fest für die Stadtteile Gorbitz, Johannstadt-Nord, Prohlis sowie Reick (einschließlich der Siedlung Am Koitschgraben) reserviert.
Die Verteilung der Gelder orientiert sich am Bedarf und der bisherigen Inanspruchnahme:
- Gorbitz & Johannstadt-Nord: Hier stehen aktuell jeweils 12.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, da im vergangenen Jahr keine Anträge gestellt wurden.
- Prohlis & Reick/Am Koitschgraben: Projekte in diesen Gebieten können mit jeweils bis zu 8.000 Euro pro Jahr gefördert werden.