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Finanzspritze für die Stadtteile: Dresdner Gesundheitsprojekte erhalten 80.000 Euro

Finanzspritze für die Stadtteile: Dresdner Gesundheitsprojekte erhalten 80.000 Euro
Symbolbild Gesundheit / pixabay Bru-nO
Von: Cornelius de Haas

Gorbitz, Prohlis, Johannstadt-Nord und Reick erhalten bis 2027 gezielte Unterstützung für die Gesundheitsförderung vor Ort. Das Programm „Gesundheit im Quartier“ stellt insgesamt 80.000 Euro bereit, um lokale Initiativen von der Suchtprävention bis zum Klimaschutz zu stärken.

Fokus auf vier Dresdner Quartiere

Das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden hat einen neuen Fördertopf für Mikroprojekte geöffnet. Ziel der Anschubfinanzierung ist es, die gesundheitliche Chancengleichheit in spezifischen Stadtgebieten zu verbessern. Die Mittel stammen vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Sachsen und sind fest für die Stadtteile Gorbitz, Johannstadt-Nord, Prohlis sowie Reick (einschließlich der Siedlung Am Koitschgraben) reserviert.

Die Verteilung der Gelder orientiert sich am Bedarf und der bisherigen Inanspruchnahme:

  • Gorbitz & Johannstadt-Nord: Hier stehen aktuell jeweils 12.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, da im vergangenen Jahr keine Anträge gestellt wurden.
  • Prohlis & Reick/Am Koitschgraben: Projekte in diesen Gebieten können mit jeweils bis zu 8.000 Euro pro Jahr gefördert werden.

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Von Bewegung bis Klimaresilienz

Gefördert werden Maßnahmen, die einen direkten positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Anwohner haben. Dabei deckt der Katalog ein breites Spektrum ab: Neben klassischen Themen wie Bewegung, Ernährung und Suchtprävention liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Stärkung psychischer Ressourcen sowie dem Training sozial-emotionaler Kompetenzen.

Ein modernes Querschnittsthema bildet der Bereich Klimawandel und Gesundheit. Projekte, die beispielsweise den Umgang mit Hitzeperioden im Quartier thematisieren oder gesundes Verhalten unter veränderten klimatischen Bedingungen fördern, sind ausdrücklich erwünscht. Wichtigstes Kriterium für eine Zusage ist dabei die Nachhaltigkeit der Konzepte.

Beratung und Antragstellung

Um den Weg zur Förderung so einfach wie möglich zu gestalten, bietet die Koordinierungsstelle des Amtes für Gesundheit und Prävention eine fachliche Begleitung an. Eine vorherige Beratung ist Voraussetzung für die schriftliche Antragstellung.

  • Sprechzeiten: Dienstags von 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Kontakt: Telefonisch unter 0351-4885380 oder via E-Mail an gesundestadt@dresden.de

Nach Einreichung des Antrags erfolgt eine Prüfung durch die Koordinierungsstelle und das GKV-Bündnis. Interessierte sollten eine Bearbeitungszeit von etwa vier bis sechs Wochen einplanen, bevor über die Bewilligung der Mittel entschieden wird.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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