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Gigabit-Geschwindigkeit im Hochland: Erste Glasfaseranschlüsse in Dresden aktiv

Nahaufnahme von leuchtenden, gebündelten Glasfaserkabeln, die das Prinzip der optischen Datenübertragung für Highspeed-Internet symbolisieren.
Startschuss fürs Gigabit-Zeitalter: Im Schönfelder Hochland sind die ersten geförderten Glasfaseranschlüsse erfolgreich in Betrieb gegangen. Symbolbild: pixabay/majo1972
Von: Dresden News
Im Schönfelder Hochland surfen die ersten Haushalte jetzt mit Gigabit-Tempo. Bis das gesamte Fördergebiet versorgt ist, wird es allerdings noch dauern – der Plan reicht bis 2027.

Dresden. Im Schönfelder Hochland sind die ersten geförderten Glasfaseranschlüsse in Betrieb gegangen. Seit wenigen Tagen surfen dort die ersten Dresdnerinnen und Dresdner mit Gigabit-Geschwindigkeit, wie die Landeshauptstadt Dresden mitteilte. Insgesamt entstehen im Stadtgebiet Anschlüsse für mehr als 4.000 Haushalte und Unternehmen, etwa die Hälfte davon an bislang unterversorgten Adressen.

Diese rund 1.600 Adressen werden mit Fördermitteln von Bund, Freistaat Sachsen und Stadt erschlossen. Als unterversorgt gilt eine Adresse, wenn am Anschluss technisch nicht mindestens 30 Mbit/s möglich sind. Solche Adressen liegen häufig in ländlich geprägten Lagen, in denen sich ein Ausbau für Unternehmen wirtschaftlich nicht rechnet. Untersucht wurde die Versorgungslage bereits 2017, den Förderbescheid erhielt die Stadt im Juni 2020, die Verlegung begann im Frühjahr 2021.

Der Ausbau läuft in vier Gebieten. Vodafone verlegt nach eigenen Angaben rund 200 Kilometer Glasfasertrasse und errichtet 13 Netzknotenpunkte; etwa drei Viertel der Tiefbauarbeiten seien abgeschlossen. Im östlichen Gebiet um Schönfeld seien Anfang Mai die ersten beiden Netzabschnitte ans Netz gegangen. Für die noch ausstehenden Tiefbaumaßnahmen habe man zusätzliche Partner beauftragt.

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Jan Pratzka, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit, sprach von einem wichtigen Schritt für das Breitbandprojekt; eine moderne Glasfaserinfrastruktur sei ein zentraler Standortfaktor. Läuft alles nach Plan, soll der Großteil der beauftragten Anschlüsse bis 2027 aktiviert sein.

So läuft der Anschluss: Die Inbetriebnahme erfolgt abschnittsweise. Vodafone kontaktiere jeden Kunden persönlich, um einen Anschalttermin zu vereinbaren, und kümmere sich auch um Anbieterwechsel und Rufnummernportierung. Den aktuellen Fortschritt veröffentlicht die Stadt hier.

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