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Entwarnung in Lockwitz: Faulbrut-Sperrbezirk aufgehoben

Eine Makroaufnahme von zahlreichen Honigbienen, die dicht gedrängt auf einer hölzernen Wabenstruktur in einem Bienenstock krabbeln. Die Details der Insekten und die Textur des Holzes sind deutlich erkennbar.
Aufatmen in Lockwitz: Der Sperrbezirk wegen Amerikanischer Faulbrut wurde zum 7. Mai 2026 aufgehoben, da Proben im Umkreis keine weiteren Infektionen zeigten. Imker müssen ihre Völker dennoch weiterhin auf Symptome wie lückenhafte Brutbilder kontrollieren. Foto: pixabay/terski
Von: Cornelius de Haas
Aufatmen bei Imkern: Rund sechs Wochen nach einem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut hebt Dresden den Sperrbezirk in Lockwitz auf. Der Erreger wurde bei amtlichen Kontrollen nicht mehr nachgewiesen.

Dresden. Seit dem 7. Mai 2026 gilt in Dresden-Lockwitz kein Faulbrut-Sperrbezirk mehr. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hatte die Zone Ende März eingerichtet, nachdem der Erreger der Amerikanischen Faulbrut (Paenibacillus larvae) in einem Bienenbestand amtlich bestätigt worden war - DieSachsenNews hatte damals über die Maßnahmen berichtet.

Die anschließende Beprobung aller Bienenhaltungen im Umkreis von einem Kilometer brachte keinen Nachweis mehr. Damit war die Grundlage für die Aufhebung per Allgemeinverfügung geschaffen, veröffentlicht im Amtsblatt am 8. Mai 2026.

Entwarnung bedeutet aber keine Sorglosigkeit: Bienenhalter sind weiterhin verpflichtet, auf typische Symptome zu achten - fadenziehende Masse in den Zellen, lückenhaftes Brutbild, eingesunkene Zelldeckel. Verdachtsfälle gehören sofort ans Veterinäramt Dresden (Telefon 0351-4887551, veterinaeramt@dresden.de). Weiterführende Informationen gibt es unter www.dresden.de/faulbrut.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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