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Dresden: Zwei Superblitzer ziehen um

Eine zweigeteilte Collage: Links steht der graue Blitzeranhänger „HWI VE 159“ auf einem Schotterweg unter einem blau-weißen Straßenschild „Quohrener Straße“. Rechts parkt der graue Blitzeranhänger „HWI VE 167“ auf Pflastersteinen vor einer rustikalen Steinmauer.
Standortwechsel in Dresden: Die Superblitzer „HWI VE 159“ (l., Quohrener Straße) und „HWI VE 167“ (r., Grundstraße) haben am Donnerstag neue Positionen bezogen. In beiden 30er-Zonen wird nun scharf gemessen. Fotos: CdH, Collage: KI/Claude
Von: Cornelius de Haas
Gleich zwei von Dresdens Superblitzern haben am Donnerstag ihre Standorte gewechselt - und beide messen jetzt im Nordosten der Stadt. Wer Richtung Ullersdorfer Platz oder Körnerplatz unterwegs ist, sollte vom Gas gehen.

Dresden. Es war ein Tag mit viel Bewegung in Dresdens Superblitzer-Flotte. Innerhalb weniger Minuten meldeten Nutzer am Donnerstagnachmittag gleich zwei neue Standorte - und beide liegen im Nordosten der Stadt.

Superblitzer „159" steht jetzt auf der Quohrener Straße

Der bekannteste der drei Anhänger, „HWI VE 159", hat sich seit etwa 15:20 Uhr auf der Quohrener Straße eingerichtet. Er nimmt den Verkehr in Richtung Ullersdorfer Platz ins Visier, kurz vor dem Hornweg. Erlaubt sind dort 30 km/h. Noch am Vortag hatte „159" auf der Lipsiusstraße in Striesen gemessen - jetzt ist er weitergezogen.

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„167" mit drittem Standort in einer Woche

Fast zeitgleich, gegen 15:10 Uhr, tauchte „HWI VE 167" an einem neuen Posten auf: auf der Grundstraße, unmittelbar hinter der Haltestelle Elisabethstraße. Gemessen wird in Richtung Körnerplatz, ebenfalls bei Tempo 30.

Für „167" ist es bereits der dritte Standort innerhalb einer Woche. Erst am Montag war er von der Teplitzer Straße an den Niederwaldplatz in Striesen gezogen und hatte dort ausnahmsweise im 50er-Bereich geblitzt. Damit ist die kurze Episode im Tempo-50-Bereich schon wieder vorbei - der Anhänger ist zurück in seiner gewohnten 30er-Zone.

Kurze Standzeiten, ständiger Wechsel: So arbeiten die Anhänger

Dass beide Geräte nach so kurzer Zeit weiterziehen, hat System. Das Ordnungsamt wechselt die Positionen seiner drei Anhänger bewusst unregelmäßig, um Gewöhnungseffekte zu verhindern. Wer die Karte auswendig zu kennen glaubt, liegt spätestens beim nächsten Umzug daneben.

Technisch braucht der akkubetriebene Trailer weder Stromanschluss noch Personal und kann tagelang an einer Stelle ausharren. Gemessen wird per Laser, schon auf große Distanz. Wer erst kurz vor dem grauen Kasten bremst, hat die Messung meist längst hinter sich.

Wo der dritte Anhänger steht

Komplett wird das Bild durch „HWI VE 213". Der olivgrüne Anhänger steht weiterhin im Dresdner Westen, auf der Gartenstraße in Cossebaude, und blitzt dort auf der Umleitung Richtung Meißen - ebenfalls bei Tempo 30. Alle drei Geräte messen damit aktuell im 30er-Bereich.

Bußgeld: Das kostet zu schnelles Fahren in der 30er-Zone

Innerorts spielt es für den Geldbeutel keine Rolle, ob Tempo 30 oder Tempo 50 gilt – entscheidend ist allein, wie weit darüber gemessen wird.

Die Sätze für Pkw:

  • 11 bis 15 km/h zu viel: 50 Euro
  • 16 bis 20 km/h: 70 Euro
  • 21 bis 25 km/h: 115 Euro und ein Punkt in Flensburg
  • 26 bis 30 km/h: 180 Euro, ein Punkt und ein Monat Fahrverbot
  • 31 bis 40 km/h: 260 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot

Gerade in einer 30er-Zone ist die Schwelle schnell erreicht: Wer mit 55 km/h unterwegs ist, zahlt bereits 180 Euro und ist einen Monat zu Fuß unterwegs.

Bleibt neugierig auf eure Stadt - die Redaktion von Die Sachsen News wünscht eine sichere Fahrt.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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