Dresden. Wer am Sonntag, dem 14. Juni 2026, in der Dresdner Altstadt unterwegs ist, sollte das Terrassenufer meiden - kann dort aber auch zuschauen, wie der mobile Hochwasserschutz Stück für Stück aufgebaut wird. Ein Team des städtischen Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen (ZTD) errichtet die Anlage im Bereich des Italienischen Dörfchens zur Probe. Die Arbeiten beginnen um 6.30 Uhr und dauern voraussichtlich bis etwa 15 Uhr.
Der Probeaufbau ist zugleich Übung und Schulung für das Bedienpersonal: Im Ernstfall soll jeder Handgriff sitzen. Fachleute der Landestalsperrenverwaltung Sachsen und der Unteren Wasserbehörde kontrollieren die Anlage, parallel laufen Wartungsarbeiten wie Reinigung und Funktionsprüfung.
Der etwa 28 Meter lange Verbau besteht aus Stützen und rund einen Meter hohen Dammbalken und verläuft quer über die Straße zwischen Basteischlößchen und der Terrasse des Italienischen Dörfchens. Die Halterungen liegen unter der Fahrbahn, geschützt durch Abdeckplatten. Bei einem echten Elbe-Hochwasser wird die Wand ab einem Pegel von etwa 6,50 Metern aufgebaut.