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Dresden verlängert Bürgerumfrage – so können jetzt mehr Menschen teilnehmen

Ein offizieller Brief der Landeshauptstadt Dresden mit dem Logo der Stadt und der Unterschrift von Oberbürgermeister Dirk Hilbert zur Kommunalen Bürgerumfrage 2026.
Post vom Oberbürgermeister: Wer dieses Schreiben im Briefkasten findet, ist eingeladen, die Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten. Aufgrund technischer Verzögerungen wurde die Frist für die Teilnahme bis Mitte Juni 2026 verlängert. Foto: privat
Von: Cornelius de Haas
Rund 19.200 Dresdner sind zur Bürgerumfrage eingeladen. Wegen Versandproblemen läuft die Befragung nun länger – viele antworten bereits online.

Dresden. Rund 19.200 Dresdnerinnen und Dresdner sind derzeit eingeladen, an der Kommunalen Bürgerumfrage 2026 teilzunehmen. Wegen technischer Probleme in einer Druckerei verzögerte sich der Versand der Fragebögen. Die Stadt hat den Befragungszeitraum deshalb bis Mitte Juni verlängert.

Die Umfrage läuft seit dem 17. März. Nach Angaben der Stadt hat etwa ein Viertel der zunächst angeschriebenen Personen den Fragebogen Typ A bereits ausgefüllt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden nutzte dabei die Online-Variante. Das entspricht einem höheren digitalen Anteil als bei der Erhebung 2024.

Erinnerungsschreiben von Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Um die Beteiligung weiter zu erhöhen, hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert Erinnerungsschreiben an die ausgewählten Haushalte verschickt. Darin dankt er den bisherigen Teilnehmenden und bittet die übrigen, den Fragebogen bis Mitte Juni auszufüllen. Eine hohe Rücklaufquote sei entscheidend, um belastbare Ergebnisse auch für einzelne Stadtteile zu erhalten.

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Die Kommunale Bürgerumfrage ist in drei Fragebogen-Varianten gegliedert. Abgefragt werden unter anderem Einschätzungen zu Umwelt, Verkehr, Kultur sowie zum persönlichen Sicherheitsempfinden und zur gesundheitlichen Situation. Auch ehrenamtliches Engagement spielt eine Rolle.

Ergebnisse als Grundlage für Planungen in Dresden

Die Ergebnisse dienen Stadtverwaltung und Stadtrat als Grundlage für Planungen in verschiedenen Bereichen – darunter soziale Haushaltsplanung, Seniorenarbeit, Wohnungsmarkt, Bildung, Integration sowie Sport- und Kulturförderung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zufällig aus dem Melderegister ausgewählt. Nach Angaben der Stadt werden Adressdaten und Antworten getrennt verarbeitet, um den Datenschutz zu gewährleisten. Mit dem Versand der Erinnerungsschreiben würden die Adressdaten anschließend gelöscht.

Auswertung und Veröffentlichung Anfang 2027

Die Auswertung der Umfrage soll mehrere Monate dauern. Die Stadt rechnet damit, die Ergebnisse Anfang 2027 zu veröffentlichen. Sie sollen dann online abrufbar sein. Für Rückfragen stehen eine Hotline sowie eine E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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