Dresden. Es sollte ein Highlight an lauen Sommerabenden werden, doch nun herrscht Gewissheit: Die „Karierte Katze“ macht 2026 eine Pause. Bis zur letzten Minute hatte das Team um Veranstalter Markus Richter Gespräche geführt, um zumindest eine verkleinerte Variante des Festivals zu retten. Doch die angespannte wirtschaftliche Lage zwingt viele Unternehmen aktuell dazu, ihr Engagement im Kulturbereich drastisch zu reduzieren, in andere Segmente zu verschieben oder gänzlich zu streichen. Am Ende fehlten die für eine verantwortungsvolle Umsetzung zwingend nötigen Förder- und Sponsorengelder in Höhe von rund 100.000 Euro.
„Die Entscheidung fällt uns außerordentlich schwer“, erklärte Richter angesichts der gescheiterten Finanzierung. Man wolle das Projekt nicht um jeden Preis durchführen, sondern nur dann, wenn den Künstlern und Gästen die gewohnte Verlässlichkeit und Qualität geboten werden könne.