Dresden. Wie steht es wirklich um die Straßen in der Landeshauptstadt? Um diese Frage exakt zu beantworten, schickt Dresden in den kommenden Wochen ein hochmodernes Sensor-Fahrzeug auf eine gigantische Kontrollfahrt. Bis September 2026 wird das gesamte Stadtgebiet digital durchleuchtet, um künftige Baustellen präzise und kosteneffizient zu planen.
Ab Montag, 22. Juni 2026, startet die systematische Erfassung des Dresdner Straßennetzes. Ein orangefarbenes Spezialfahrzeug der Firma LEHMANN + PARTNER GmbH wird in den kommenden drei Monaten rund 1.830 Kilometer Asphalt im Stadtgebiet abfahren. Bestückt mit Laserscannern, Mess-Sensoren und hochauflösenden Kameras dokumentiert die Technik den Zustand der Verkehrswege bis ins kleinste Detail. Das System registriert dabei nicht nur die offensichtlichen Straßenschäden wie Schlaglöcher, Spurrinnen oder Bodenwellen, sondern erkennt feine Risse im Asphalt bereits ab einer Breite von gerade einmal 0,5 Millimetern.
