Dresden. Naturnahe Außengelände gewinnen in Dresdner Kindertageseinrichtungen zunehmend an Bedeutung. Zum 25-jährigen Bestehen des städtischen Eigenbetriebs Kindertageseinrichtungen rückt die Landeshauptstadt die Transformation von Kita-Gärten in pädagogische Lernorte und schattige Schutzräume gegen Sommerhitze in den Fokus. Am Beispiel der Kita „KinderReich“ zeigt sich, wie moderne Außengestaltung und Klimaanpassung im Alltag zusammengreifen.
Investitionen in naturnahe Lern- und Erlebnisräume
Pädagogische Arbeit beschränkt sich in Dresdner Kindertagesstätten längst nicht mehr auf die Innenräume. Nach Auffassung der Stadtverwaltung bilden die Außenbereiche eine direkte Verlängerung des Bildungsauftrags. Kinder erhalten auf naturnah gestalteten Freiflächen die Möglichkeit, eigenständig zu forschen, Pflanzen und Tiere zu beobachten sowie ihre motorischen und kreativen Fähigkeiten im Spiel zu entfalten.
Dass moderne Gartengestaltung gezielte Mittel erfordert, verdeutlicht das Beispiel der Kita „KinderReich“ an der Kottmarstraße 1. Für die umfassende Neugestaltung ihres Außengeländes investierte der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen im Jahr 2023 rund 254.000 Euro. Neben Stationen zur Beobachtung von Naturmaterialien entstanden individuelle Spielbereiche, die den Forschungsdrang der Kinder anregen. Bildungsbürgermeister Jan Donhauser unterstreicht die Bedeutung dieses Konzepts: „Kinder brauchen draußen Platz zum Entdecken, Ausprobieren und Toben. Unsere Kitas sind deshalb echte Bildungsräume - naturnah gestaltet, voller Möglichkeiten und fit für die Zukunft.“