Im Stadtteil Plauen hat die Landeshauptstadt Dresden mit umfangreichen Pflanzarbeiten an der Kohlenstraße begonnen. Bis Ende April 2026 entstehen auf drei Grünflächen neue Bestände mit teils seltenen Baumarten. Das Projekt dient nicht nur der Stadtverschönerung, sondern testet gezielt die Widerstandsfähigkeit verschiedener Arten gegenüber dem zunehmend trockenen Elbtalklima.
Fokus auf Artenvielfalt und Klimaresilienz
Die Pflanzungen erstrecken sich über drei Abschnitte entlang der Kohlenstraße: zwischen der Kleinpestiz und der Dorfhainer Straße sowie im Bereich des Höckendorfer Wegs und der Döbraer Straße. Dabei setzt das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft auf eine bewusste Mischung, um die biologische Vielfalt im öffentlichen Raum zu erhöhen.
Zum Einsatz kommen unter anderem die Kupfer-Birke, die Spanische Eiche, der Urwelt-Mammutbaum sowie die Gold-Ulme. Bei der Auswahl der insgesamt 57 Exemplare standen vor allem die Hitze- und Trockenbeständigkeit sowie die Frosthärte und eine geringe Krankheitsanfälligkeit im Vordergrund.