Dresden. Die Müllabfuhr in Dresden soll teurer werden. Zum Januar 2027 sollen die Abfallgebühren im Durchschnitt um 4,3 Prozent steigen. Die neuen Gebühren würden bis Ende 2028 gelten und damit erstmals nur für zwei statt für drei Jahre. Denn die Stadt stellt zugleich ihren Kalkulationsrhythmus um. Basis der Berechnung ist eine Vorausschau auf Abfallmengen und Kosten für 2027 und 2028. Das letzt Wort hat der Stadtrat.
Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen spricht von einer „moderaten Anpassung", die nötig sei, um Qualität und Zuverlässigkeit der Entsorgung zu sichern. Die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger wolle man so gering wie möglich halten.