Dresden. Ein abgestorbener Ast, eine Höhlung im Stamm oder Schäden an den Wurzeln: Was Passanten meist entgeht, ist für Dresdens Baumkontrolleure entscheidend. Sie prüfen regelmäßig, ob Bäume noch standsicher sind und ob Äste zur Gefahr werden. Dabei steht am Ende längst nicht immer die Fällung. Oft reichen gezielte Pflege oder Sicherungen, damit ein Baum lange erhalten bleibt.
„Die oberste Regel ist, an einem Baum so wenig wie möglich zu schneiden", erklärt Kristina Klabes, Baumkontrolleurin beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Denn jede Schnittstelle ist auch eine Eintrittspforte für Pilze. Bei jeder Kontrolle wird deshalb abgewogen, welcher Eingriff wirklich nötig ist.