Dresden. Die Grünen-Fraktion im Stadtrat fordert, dass Ausgleichszahlungen des Bundes für das Deutschlandticket in voller Höhe bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) ankommen. Anlass sind Berichte der Dresdner Neuesten Nachrichten und der Sächsischen Zeitung über Nachzahlungen aus Berlin für in Dresden verkaufte Deutschlandtickets.
„Dieses Geld muss zwingend auch bei der DVB ankommen“, erklärte Susanne Krause, Bau- und Stadtentwicklungssprecherin der Fraktion und Mitglied im DVB-Aufsichtsrat. Zusätzliche Mittel seien in der angespannten Finanzlage der Verkehrsbetriebe hilfreich. Krause verwies darauf, dass fast die Hälfte der Dresdner ein Abo der DVB nutze, sei es das Deutschlandticket, eine Abo-Monatskarte oder das Bildungsticket. Dieses Niveau lasse sich nur halten, wenn das Angebot erhalten bleibe.