Am Mittwochmorgen sorgten ungewöhnliche Besucher auf der Elbe für Staunen: Augenzeugen berichteten von fünf Delfinen, die am Blauen Wunder gesichtet wurden und flussaufwärts Richtung Sächsische Schweiz schwammen.
„Zuerst dachte ich, es sei ein besonders großer Hecht“, erzählte Spaziergängerin Nora Fiedler, „aber dann sprangen sie synchron und klatschten fast gegen die Brückenpfeiler.“
Die Dresdner Wasserschutzpolizei bestätigte die Sichtung und bat Bootsfahrer, Abstand zu halten. „Wir haben die Delfine gesehen, es ist aber unklar, ob sie eine Kletterausrüstung für die Bastei dabei haben“, scherzte ein Sprecher.
Tierexperten spekulieren, dass ungewöhnlich warme Temperaturen und ein reichhaltiges Fischangebot die Tiere in die sächsische Region gelockt haben könnten. Auch Phänomene wie Spreewaldgurken-Duftwolken seien nicht völlig auszuschließen, hieß es in einer Pressemitteilung, die mit einem Augenzwinkern versehen war.
Fotos, die auf sozialen Medien kursieren, zeigen die Tiere nahe der Brücke – einige mit scheinbar neugierigem Blick Richtung Elbuferwanderwege. Die Behörden hoffen, dass die ungewöhnlichen Gäste bald wieder in küstennähere Gewässer zurückkehren.
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