Dresden. Ein Rauchwarnmelder schlägt an, Anwohner riechen Brandgeruch und wählen den Notruf. Um 11:11 Uhr rücken Feuerwehr und Rettungsdienst am Dienstag zur Reisewitzer Straße in Löbtau aus. Was sie erwartet, ist dichter Brandrauch - der Flur der gesamten zweiten Etage steht voll.
„Nahezu unter Nullsicht" hätten sich mehrere Trupps unter Atemschutz systematisch durch die Etage gearbeitet, berichtet Feuerwehrsprecher Michael Klahre. Sehen können die Kräfte kaum etwas. Sie suchen den Brandherd, Tür für Tür.
Parallel erhöht der Einsatzleiter die Alarmstufe und fordert Verstärkung nach, um das Gebäude vollständig zu räumen - ein Wohn- und Geschäftshaus mit Gewerbeeinheiten und Wohnunterkünften. Über zwei Drehleitern schaffen die Kräfte zusätzliche Angriffs- und Rettungswege. Schließlich finden sie das Feuer: in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss.