Nichts los und leere Kasse? So genießen Familien Dresdens Kulturangebote kostenfrei
Draußen nieselt es, drinnen fällt den Kindern langsam die Decke auf den Kopf – genau für solche Momente lohnt sich ein Blick auf Dresdens Kultur- und Bildungsangebote. Denn hinter Museumsmauern, Bibliotheksregalen und Werkstatttüren steckt mehr Gratis-Programm, als die meisten ahnen.
Wer eher auf der Suche nach Outdoor-Tipps oder Sommerferien-Terminen ist, wird in den anderen Artikeln dieser Reihe fündig – folge einfach den Links.
Freitag ist Museumstag: acht Häuser, kein Eintritt
An kaum einem anderen Wochentag lohnt sich ein Museumsbesuch in Dresden so sehr wie freitags. Der städtische Museumsverbund öffnet dann acht Häuser kostenfrei – vom Stadtmuseum über die Städtische Galerie bis zum Kügelgenhaus. Die Startzeiten unterscheiden sich von Haus zu Haus. Wer's genau wissen will, checkt vorher die Website des jeweiligen Hauses. Ohnehin kostenlos, an jedem Wochentag: Kinder unter 7 Jahren zahlen in den städtischen Museen generell nichts, Dresden-Pass-Inhaber ebenfalls.
Sonntags ins Museum: Jede Woche ein anderes Haus
Wer freitags keine Zeit hat, muss trotzdem nicht auf Museen verzichten: Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) verlegen den kostenlosen Eintritt auf den Sonntag. Zwischen 15 und 18 Uhr ist immer eines der SKD-Häuser kostenfrei zugänglich – welches genau, lässt sich am besten direkt auf der oben verlinkten Website nachschauen. Dazu gibt es zu einigen Terminen auch ein Mitmach-Programm mit Ateliers, Werkstätten oder Geschichtenerzählern. Bei manchen Workshops können allerdings kleine Materialkosten anfallen.
Mehr als Bücher: Was in Dresdens Bibliotheken sonst noch läuft
Die Dresdner Stadtbibliotheken – Zentralbibliothek wie Stadtteilbibliotheken – sind ganzjährig ein verlässlicher Ort für kostenlose Kinderveranstaltungen: Puppenspiel, Bastelnachmittage, Konzerte, Autorenlesungen. Das Programm wechselt übers Jahr, im Sommer gibt es zusätzlich ein eigenes Ferienprogramm. Die Termine sind in der Regel kostenfrei, teils ist allerdings eine Anmeldung vorab nötig.
Stadtteil- und Jugendhäuser: Kreativität in der Nachbarschaft
Ähnliche offene Häuser mit meist kostenfreiem Programm gibt es in fast jedem Stadtteil, etwa Löbtop in Löbtau, Schieferburg in Gruna oder der Bahnhof in Plauen – ein Blick in die eigene Nachbarschaft lohnt sich, und wo es möglich ist, auch eine kleine Spende oder ein Ehrenamt.
Quitzel-App: Die Stadt als Spielfeld
Einmaliger Termin: Familienführung im Stasi-Unterlagen-Archiv
Alle Angaben ohne Gewähr – Zeiten und Termine können sich kurzfristig ändern, ein Blick auf die verlinkten Websites vor dem Losziehen lohnt sich immer.