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Am Mittwoch wird es laut in Dresden - das steckt dahinter

Eine pilzförmige, dunkle Sirene ist auf einem runden Metallmast montiert. Sie hebt sich deutlich vor einem vollkommen wolkenlosen, strahlend blauen Himmel ab. Das Bild zeigt die Anlage in einer Nahaufnahme von unten bei klarem Tageslicht.
Probealarm in Dresden. Am Mittwoch, 8. Juli, testen die Behörden um 15 Uhr stadtweit das Sirenennetz. An 210 Standorten schwillt der Ton für zwölf Sekunden an, um die Funktionsfähigkeit im Ernstfall zu garantieren. Symbolfoto: pixabay/Hans
Von: Dresden News
Wer am Mittwochnachmittag ein anschwellendes Heulen über Dresden hört, muss nicht erschrecken: Punkt 15 Uhr testet die Stadt ihre 210 Sirenen. Ein kurzer Moment Ausnahmezustand - damit im Ernstfall alles sitzt.

Dresden. Am Mittwoch, 8. Juli, wird es für einen Moment laut in Dresden: Punkt 15 Uhr schwillt zwölf Sekunden lang ein Sirenenton stadtweit an, hält, klingt wieder ab - und endet mit einem Gong. Wer dann zusammenzuckt, kann gleich wieder durchatmen. Es ist kein Notfall, sondern der reguläre Probealarm, mit dem die Stadt viermal im Jahr ihre Warnanlagen auf Herz und Nieren prüft.

Was dabei heult, gehört zu einem der modernsten Sirenennetze Deutschlands. An 210 Standorten hängen die Anlagen über die Stadt verteilt – und sie können mehr als nur Töne. Bei Bedarf senden sie zusätzlich gesprochene Durchsagen, die die Warnung mit konkreten Hinweisen versehen. Selbst wenn der Strom ausfällt, geben die Sirenen nicht auf: Akkus halten sie bis zu 48 Stunden am Laufen.

Der Test folgt einem festen Rhythmus - immer am zweiten Mittwoch eines Quartals. Wer sich den nächsten Termin schon notieren will: Am 14. Oktober heult es erneut um 15 Uhr. Und am 10. September beteiligt sich Dresden am bundesweiten Warntag. Bis dahin gilt für Mittwoch nur eines: kurz hinhören, wissen, dass alles funktioniert - und weitermachen.

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