Dresden. Stadterneuerung heißt nicht nur, alte Fassaden herzurichten – sie verändert das Leben direkt vor der Haustür. Seit 25 Jahren stützt das Förderprogramm „Soziale Stadt“, heute „Sozialer Zusammenhalt“, diesen Wandel in vier großen Wohngebieten der Landeshauptstadt. Rund 44,6 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln von Bund und Land flossen in dieser Zeit nach Gorbitz, in die Johannstadt, nach Prohlis und ins Wohngebiet Am Koitschgraben – und das tatsächlich investierte Volumen liegt noch deutlich höher, weil die Stadt Eigenmittel und weitere Programme ergänzte. Zum Jubiläum schickt die Stadt nun unter dem Motto „25 Jahre Soziale Stadtentwicklung“ eine Wanderausstellung auf Tour – und zwar dorthin, wo das Geld gewirkt hat.
„Stadterneuerung ist weit mehr als das Sanieren von Gebäuden“, sagt Stephan Kühn, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften. Es gehe darum, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern – durch Spielplätze, Grünanlagen, Begegnungsorte und moderne Bildungs- und Kultureinrichtungen. Zahlreiche Initiativen hätten daran mitgewirkt, und die Ausstellung zeige das eindrucksvoll.