In Gewässern im Dresdner Norden sind sogenannte Ewigkeitschemikalien gefunden worden. Betroffen sind die Stadtteile Klotzsche und Weixdorf, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Besonders im Ziegeleiteich und beim Waldbad Weixdorf stellte das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erhöhte Vorkommen von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) fest. Das Dresdner Leitungswasser ist nicht betroffen.
Höchstwerte bei Fischen überschritten
Bei Fischen aus beiden Gewässern wurden Höchstwerte für die PFAS-Konzentration in Lebensmitteln überschritten, sie dürfen daher nicht in Verkehr gebracht werden, Verkauf oder unentgeltliche Weitergabe sind also untersagt. Auch das Angeln im Ziegeleiteich ist verboten. Das Wasser umliegender privater Gartenbrunnen ist ebenfalls belastet. Die Nutzer wurden vom Gesundheitsamt informiert und sollen es nicht als Trinkwasser nutzen oder vorher aufbereiten. Einem Betrieb der Badestelle Weixdorf im Jahr 2026 steht nach aktuellem Wissensstand und Zeitpunkt nichts entgegen.