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Sachsen produzieren weniger Müll als im Bundesdurchschnitt

Sachsen produzieren weniger Müll als im Bundesdurchschnitt
Die sächsische Bevölkerung hat 2024 deutlich weniger Hausmüll produziert als der durchschnittliche Bundesbürger. (Archivbild) / Foto: Jens Büttner/dpa
Von: DieSachsen News
Vor gut 20 Jahren produzierten die Menschen im Freistaat eine Rekordmenge an Müll. Inzwischen ist es deutlich weniger - aber es gibt regionale Unterschiede.

Die Sachsen haben zuletzt deutlich weniger Hausmüll als die durchschnittlichen Bundesbürger produziert. Das Statistische Landesamt in Kamenz veröffentlichte Zahlen aus dem Jahr 2024. Demnach gaben die Haushalte pro Kopf 148,5 Kilogramm Haus- und Sperrmüll in die Tonne beziehungsweise den Container. Der Bundesbürger schlug 2024 mit 186,7 Kilogramm Müll zu Buche. 

Bezogen auf das Vorjahr 2023 stieg das Müllaufkommen in Sachsen zwar um zwei Kilo pro Einwohner an - damals wurde mit 146,5 Kilogramm der niedrigste Wert erreicht. Der höchste Wert im Freistaat stammt aus dem Jahr 2004 und lag bei 162 Kilogramm. 

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Regional betrachtet wurden 2024 in Sachsen in Leipzig (170,7 Kilo) und im Erzgebirgskreis (164,2) die höchsten Pro-Kopf-Aufkommen registriert. Der Landkreis Mittelsachsen hatte mit 124,0 Kilogramm den niedrigsten Wert. 

Deutschlandweit war die Menge im Jahr 2024 erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen. Im Bundesvergleich hatte damals der Oberbergische Kreis (Nordrhein-Westfalen) mit 391,1 Kilogramm das höchste Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll. Die niedrigsten Abfallmengen wiesen die Landkreise Calw (Baden-Württemberg) mit 70,9 Kilogramm sowie Aschaffenburg (Bayern) mit 71,1 Kilogramm auf.

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