Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit des Eichenprozessionsspinners. In Leipzig werden die Larven, deren Härchen bei Menschen und Tieren starke allergische Reaktionen, Hautreizungen und Atembeschwerden auslösen können, jetzt auch biologisch bekämpft, wie die Stadt mitteilte.
An befallenen Eichen der besonders stark genutzten Leipziger Grünanlagen im Clara-Zetkin-Park, dem Alten Johannisfriedhof und dem Friedenspark wird demnach das Ausbringen von Nematoden getestet. Diese Fadenwürmer dringen in die Raupen des Eichenprozessionsspinners ein und führen dazu, dass diese absterben.
Für Menschen, Haustiere und andere Tiere sind die eingesetzten Nematoden völlig harmlos und auch für Pflanzen bestehe keine Gefahr, hieß es. Die Maßnahme sei mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
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