Sachsens staatliche Lotteriegesellschaft hat 2025 trotz höherer Gebühren für das Lottospiel weniger Umsatz erwirtschaftet. Die Spieleinsätze beliefen sich auf rund 332 Millionen Euro, wie Frank Schwarz, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH sagte. 2024 hatte Sachsenlotto einen Rekordumsatz von 342,2 Millionen Euro erzielt.
Fehlende Jackpots wirken sich aus
Schwarz begründete den Rückgang mit fehlenden längeren Jackpotphasen bei klassischen Lotterien. Wenn Jackpots über Wochen in schwindelerregende Höhen klettern, zieht das mehr Tipper an. Das war 2025 seltener der Fall, so dass die Lotterieumsätze auch bundesweit zurückgingen. Sachsenlotto hatte im vergangenen Sommer die Preise für bestimmte Lotterien erhöht.
Die sächsische Lotteriegesellschaft setze auf die Entwicklung neuer Formate, sagte Schwarz. Viel Potenzial wird demnach in sogenannten Sofortlotterien gesehen - also Rubbellosen. Hier seien die Einsätze 2025 von 37,4 Millionen auf 38,1 Millionen Euro gestiegen. Sachsenlotto habe mit 24 verschiedenen Losen eines der bundesweit größten Angebote in diesem Bereich.