Das Lausitzer Seenland hat 2025 ähnlich viele Gästebesuche und Übernachtungen verzeichnet wie ein Jahr zuvor. Der Tourismus in der Region bewege sich «trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen» auf dem hohen Niveau des Vorjahres, teilte der Tourismusverband Lausitzer Seenland mit. Demnach gab es in Beherbergungsbetrieben mit einer Größe ab zehn Betten rund 800.000 Übernachtungen. Etwa 269.000 Gäste haben die Seen im Grenzgebiet zwischen Sachsen und Brandenburg besucht.
Das entspricht insgesamt nahezu unverändert dem Niveau von 2024. Allerdings gab es regionale Unterschiede: So stieg die Anzahl gewerblicher Übernachtungen etwa im sächsischen Lohsa (Kreis Bautzen) mit dem Dreiweiberner See und dem Silbersee um mehr als ein Drittel. Gleiches gilt für die Stadt Guben (Kreis Spree-Neiße) in Brandenburg. Im brandenburgischen Amt Altdöbern (Kreis Oberspreewald-Lausitz) stieg die Anzahl gewerblicher Übernachtungsgäste gar um mehr als die Hälfte.