Der SC Magdeburg hat sich die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga zurückgeholt und obendrauf den Vertrag mit Leistungsträger Gisli Kristjansson bis 2030 verlängert. Gegen die HSG Wetzlar gewannen die Elbestädter vor 6.600 Zuschauern mit 33:20 (22:10). Bester Magdeburger Schütze war Omar Ingi Magnusson mit neun Toren.
Lukas Mertens kehrte nach seiner Pause in Zagreb ins Team zurück, ansonsten konnte Trainer Bennet Wiegert bis auf Manuel Zehnder aus dem Vollen schöpfen. Im Spiel glänzte Magdeburg zunächst defensiv, erarbeitete sich eine Vier-Tore-Führung (5:1/8. Minute), ließ dabei noch Chancen aus. Wetzlar zog die Auszeit, doch Besserung stellte sich kaum ein: Magdeburg vergrößerte den Vorsprung, führte mit sieben Treffern (11:4/16.) und erhöhte kurz vor der Pause auf zwölf (20:8/27.).
Nach der Pause kam auch Felix Claar erstmals in die Partie - Magdeburg fing die ersten Angriffe der Gäste ab und erhöhte auf 16 Tore Differenz (27:11/35.). Wetzlar nahm im Anschluss die letzte Auszeit der Partie, doch erst als beim SCM die Konzentration nachließ, verlangsamte sich die Torfolge. Am völlig ungefährdeten Erfolg des SCM änderte das nichts mehr.