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Niederlage bei Bayer: Leipzigs Königsklassen-Party vertagt

Niederlage bei Bayer: Leipzigs Königsklassen-Party vertagt
RB Leipzig kann im kommenden Heimspiel gegen den FC St. Pauli die Champions League klarmachen. / Foto: Fabian Strauch/dpa
Von: DieSachsen News
Nach dem 1:4 in Leverkusen können die Leipziger noch nicht feiern - das Champions-League-Ticket bleibt aber in greifbarer Nähe. Auch einen Vereinsrekord haben die Sachsen noch im Blick.

Die Königsklassen-Feierlichkeiten bei RB Leipzig fielen erst einmal aus, sollen aber so schnell wie möglich nachgeholt werden. Der Blick der Verantwortlichen richtete sich nach der deutlichen 1:4 (0:2)-Pleite beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen nach vorn. «Für heute tut es weh. Jetzt gilt es, richtig damit umzugehen und das aufzuarbeiten. Gegen St. Pauli müssen wir eine Topleistung abrufen», sagte RB-Trainer Ole Werner.

Durch die Niederlage haben die Sachsen ihre erste Chance zur vorzeitigen Champions-League-Qualifikation vertan. Am kommenden Samstag soll der zweite Matchball im Duell mit den vom Abstieg bedrohten Kiezkickern aus Hamburg unbedingt verwandelt werden. «Wir haben es immer noch selbst in der Hand», sagte Werner. 

In Leverkusen zeigten die Sachsen einen schwachen Auftritt. «Wir stehen zu Recht mit leeren Händen da, das müssen wir auch anerkennen. Das war in keiner Weise das, was wir in vielen Wochen in dieser Saison gezeigt haben», sagte RB-Sportchef Marcel Schäfer. Er fügte aber sofort hinzu: «Die Champions League ist mit der tabellarischen Situation für uns natürlich weiterhin mehr als drin.» 

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Die ersehnte Rückkehr in Europas Königsklasse konnten die Leipziger im Topspiel noch nicht bejubeln - auch weil sie den vor heimischer Kulisse stark aufspielenden Leverkusenern am Samstagabend klar unterlegen waren. Dreifach-Torschütze Patrik Schick und der wendige Ibrahim Maza im Mittelfeld stellten die Leipziger Defensive vor 30.210 Zuschauern immer wieder vor gehörige Probleme. 

«Wir haben es eigentlich nie geschafft, hier wirklich ins Spiel zu kommen», haderte Werner nach dem Spiel und resümierte: «Unter dem Strich haben wir verdient verloren.» Nach zuletzt fünf Siegen am Stück geriet der Tabellendritte bereits zur Pause durch die Leverkusener Treffer von Schick (25. Minute) und Nathan Tella (45.) ins Hintertreffen. 

Leipzig mühte sich im zweiten Durchgang, fand gegen die Defensive der Werkself aber kaum ein Durchkommen. Saisontreffer 15 und 16 von Stürmer Schick (76./89.) machten das Ergebnis in der zweiten Hälfte noch deutlicher. Christoph Baumgartner (80.) gelang lediglich der Ehrentreffer. 

Vereinsrekord im Blick 

Das Werner-Team ist mit 62 Punkten weiter Tabellendritter. Das Polster auf die drei Verfolger aus Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim beträgt bei zwei verbleibenden Spieltagen noch vier Punkte. Nach einem Jahr Europapokal-Abstinenz könnte die große Champions-League-Party somit vor heimischer Kulisse steigen. 

Zudem kann RB im Saison-Endspurt auch noch den in der Aufstiegssaison 2016/17 unter dem damaligen Trainer Ralph Hasenhüttl aufgestellten Vereinsrekord von 67 Punkten knacken.

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