Lok Leipzig hat nach dem Rassismusvorfall im DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt. Geschäftsführer Martin Mieth habe dies am Montag getan, erklärte ein Sprecher des Clubs. Zuvor hatten die «Leipziger Volkszeitung» und die «Bild» über eine Anzeige von Lok berichtet.
Bei der 0:1-Niederlage gegen Schalke am Sonntag war Gästespieler Christopher Antwi-Adjei in der Anfangsphase beleidigt worden. Er hatte die Beleidigung von der Tribüne beim Schiedsrichter Max Burda angezeigt. Burda unterbrach die Partie beim Stand von 0:0 für wenige Minuten. Antwi-Adjei berichtete nach dem Spiel, dass von der Tribüne das «N-Wort» gerufen wurde. Mit dem Begriff «N-Wort» wird heute eine früher gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze umschrieben.