Der FC Schalke 04 hat die Auftakthürde im DFB-Pokal mit viel Mühe erst in der Verlängerung genommen. Beim Nordost-Regionalliga-Meister 1. FC Lok Leipzig kam der Fußball-Zweitligist zu einem schwer erkämpften 1:0 (0:0)-Arbeitssieg. Der eingewechselte Bryan Lasme (107. Minute) erlöste die Königsblauen mit seinem Siegtreffer vor 11.900 Zuschauern im ausverkauften Bruno-Plache-Stadion.
Noch vor dem Anpfiff erinnerte eine Leipziger Choreographie an den historischen DFB-Pokalsieg 1937, als Loks Vorgängerverein VfB im Finale mit 2:1 gegen Schalke gewann. Danach startete die Partie furios. Lok-Keeper Andreas Neumann verhinderte (8./9. Minute) mit zwei Paraden eine frühe Führung der Schalker, die erstmals wieder von Kapitän Kenan Karaman (Meniskusverletzung) aufs Feld geführt wurden.