Nach dem Einsatz von rund 1.000 Polizeikräften am Berliner Fußball-Super-Samstag haben die Behörden ein Fazit gezogen. Erstmals spielten Hertha BSC und der 1. FC Union am selben Tag kurz nacheinander. Hinzu kam, dass die Partie der Alten Dame in der 2. Liga gegen die SG Dynamo Dresden zu den sogenannten Hochrisiko-Spielen zählt.
Gravierende Ausschreitungen oder Krawalle gab es nicht. «Durch ein striktes Fantrennungskonzept gelang es, erste Gewalttätigkeiten schnell zu beenden und einen friedlichen Verlauf der Veranstaltung zu gewährleisten», hieß es von der Polizei zum Spiel der Hertha gegen Dynamo.
Es habe 53 Festnahmen gegeben und 35 Strafanzeigen unter anderem wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch, Raub, Sachbeschädigung, tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegeben. Vier Polizeikräfte seien verletzt worden.
Beim Gastspiel des SC Freiburg in Berlin-Köpenick notierte die Polizei 14 Festnahmen und drei Strafanzeigen wegen Beleidigung, Landfriedensbruch und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.