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Bob-Bahn Innsbruck bangt nach Umbau um Weltcup

Bob-Bahn Innsbruck bangt nach Umbau um Weltcup
Der Eiskanal ist im unteren Abschnitt neu gebaut worden, doch das Sturzrisiko ist zu hoch. (Archivbild) / Foto: Expa/Johann Groder/APA/dpa
Von: DieSachsen News
Die Bahn in Innsbruck/Igls ist im unteren Teil neu gebaut. Doch die Genehmigung bleibt aus. Das Sturz-Risiko ist zu hoch. Nun eilt die Zeit. Die Weltcups in allen drei Disziplinen stehen an.

Die neu umgebaute Bob- und Rodelbahn in Innsbruck/Igls hat keine Zulassung bekommen. Somit ist auch der geplante Weltcup vom 24. bis 30. November in Gefahr. Es gibt Probleme mit der Eisprofilierung im neu erbauten unteren Abschnitt. «Die Einfahrt in Kurve 14 ist aktuell zu breit, da wird mit einer Holzplanke eine Zwangslinie geschaffen, um das Risiko zu minimieren», sagte ÖBSV-Generalsekretär Manfred Maier vom Österreichischen Bob- und Skeletonverband (ÖBSV). 

Die Sicherheit der Sportler steht an erster Stelle. «Gemeinsam mit dem internationalen Rodelverband FIL, dem internationalen Bob- und Skeletonverband IBSF und dem Bahnbetreiber Olympia World setzen wir jetzt alles daran, die nötigen baulichen Anpassungen so schnell wie möglich umzusetzen», sagte Maier. 

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Hohes Sturz-Risiko

Nach 20 Monaten Bauzeit wurde der untere Teil der Bahn erneuert und vor allem die aggressive Zielkurve inklusive Ausfahrt entschärft. Der Auslauf verlängert, ein neuer Frauen-Start gebaut und im Bereich des Kreisels ein neues Zielhaus errichtet. Die Kurve 13 bis 14 hat aktuell ein zu hohes Sturz-Risiko. 

«Es war am Montag besser, aber immer noch nicht so, dass es funktioniert und kontrollierbar ist. Man darf nicht vergessen, dass wir die wenigen Testfahrten vom alten Damen-Start aus gemacht haben, da fehlen 30 Stundenkilometer. Wenn wir von unserer angestammten Starthöhe fahren, wäre das, Stand jetzt, schlichtweg zu gefährlich», sagte Pyeongchang-Olympiasieger David Gleirscher in einer Mitteilung des Österreichischen Rodelverbands (ÖRV). 

Der Rodel-Heimweltcup ist am 6./7. Dezember geplant.

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