Dynamo plant neue Gedenkstätte
Der Verlust von Hans-Jürgen „Hansi“ Kreische hat im April erneut gezeigt, wie wichtig ein fester Ort des Gedenkens für die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden ist. Nach dem Tod der Vereinsikone entstand am Stadionaufgang am Lennéplatz kurzfristig eine kleine Erinnerungsstätte. Dort wurden ein Foto des Ehrenspielführers und Rekordtorschützen aufgestellt und zahlreiche Blumen niedergelegt. Schnell wurde deutlich, dass daraus mehr entstehen soll: ein dauerhafter Platz, an dem die gesamte Dynamo-Gemeinschaft ihrer Verstorbenen gedenken kann.
Die großen Zeiten der 1970er-Jahre liegen inzwischen rund 50 Jahre zurück. Viele der damaligen Wegbereiter und Vereinslegenden sind mittlerweile verstorben. Neben Kreische erinnern unter anderem die Namen Reinhard Häfner und Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner an eine besondere Generation der Sportgemeinschaft. Ihre Geschichten und Leistungen sollen auch für kommende Generationen erhalten bleiben.