Deutschland erlebt einen Schachboom - und wird dabei auch auf internationalem Parkett immer stärker. «Unsere Mitgliederzahlen entwickeln sich hervorragend. Wir sind kurz davor, die 100.000-Marke zu überschreiten», sagt Paul Meyer-Dunker, der seit Mai neuer Präsident des Deutschen Schachbundes ist, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Elbestadt richtet derzeit den Deutschen Schachgipfel mit rund 1000. Spielern aus.
Keine Nachwuchssorgen im Schach
Bundesweit gibt es rund 2.300 Schachvereine. Man habe die Delle aus der Corona-Zeit nicht nur wieder ausgleichen, sondern kräftig drauflegen können, betont der Präsident im Ehrenamt, der beruflich unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter für einen Bundestagsabgeordneten tätig ist. «Vor allem im Kinder- und Jugendbereich merken wir, dass die Mitgliederzahlen mächtig nach oben gehen. Nachwuchsprobleme haben wir definitiv nicht. Da müssen wir uns keine Sorgen machen.»