Das als Lösungsvorschlag erarbeitete Regionen-Modell der Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform stößt auf Kritik. «Ich halte es für instinktlos, dass das Regionen-Modell vorgeschlagen wurde! Es ist offensichtlich, dass die Vereine, die die Initiative „Meister müssen aufsteigen“ wieder ins Rollen gebracht haben, jetzt bestraft werden sollen», sagte der Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), Hermann Winkler (62) dem MDR.
Für Tommy Haeder, Sprecher der Initiative «Aufstiegsreform 2025» ist klar: «Wir stehen jetzt an einem Punkt, an dem klar ist: Es geht nicht mehr nur um sportliche Fragen – es geht um eine politische Entscheidung für die Zukunft des deutschen Fußballs. Das Kompass-Modell ist der einzige Ansatz, der von allen Staffeln Veränderungsbereitschaft einfordert und den Fußball zusammenführt, statt ihn weiter zu spalten.»
Eine 13-köpfige Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform hatte sich einstimmig für eine viergleisige Regionalliga ausgesprochen, damit künftig alle Regionalliga-Meister in die 3. Liga aufsteigen können. Bei den erarbeiteten zwei Lösungsvorschlägen war eins das von vielen Clubs bevorzugte Kompass-Modell. Hierbei würden die vier Staffeln in jeder Saison aus allen Regionalligisten im Grunde anhand der Entfernungen gebildet werden. Das zweite Modell nennt sich Regionen-Modell. Hierbei würden aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern zwei Staffeln gebildet werden. Die Regionalligen West und Südwest würden in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben.