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Dynamo Dresden setzt gegen Mainz auf Finalcharakter

Dynamo Dresden setzt gegen Mainz auf Finalcharakter
Von Vincent Vermeij (l) werden auch bei Dynamo Dresden Tore erwartet. / Foto: Marius Becker/dpa
Von: DieSachsen News
Dynamo Dresden sieht im Pokal-Duell gegen Mainz eine kleine Chance auf eine Überraschung. Für die Sachsen könnte Neuzugang Vermeij sein Debüt feiern.

Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden hofft auf eine Überraschung im DFB-Pokal. «Ziel muss es sein, eine Runde weiterzugehen», sagte Cheftrainer Thomas Stamm vor dem Heimspiel gegen den Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 04, das aufgrund eines Stadtfestes erst am Montag (18.00 Uhr/Sky) ausgetragen wird. «In zehn Spielen gegen Mainz kann es schwer werden. In einem Spiel traue ich uns zu, wenn wir über unsere Grenzen gehen, dass es möglich ist, eine Runde weiterzukommen.»

Der Schweizer Übungsleiter bezeichnet dabei die Rheinhessen als «unfassbar intensive Mannschaft, die sehr homogen spielt und extrem viel Qualität am Ball» habe: «Mainz hat es sich verdient, international zu spielen.»

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Neue Sturm-Optionen

Mit Neuzugang Vincent Vermeij hat Stamm eine weitere Offensiv-Alternative und sieht den 31 Jahre alten Stürmer, den der 42-Jährige schon bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg trainiert hatte, gleich als Option. «Vince hat eine vernünftige Vorbereitung gemacht, da hat er meines Wissens alles mitgemacht», sagte Stamm über den 1,96 Meter langen Niederländer, der von Fortuna Düsseldorf an die Elbe gewechselt ist.

Stamm kann sich vorstellen, dass der Neuzugang mit dem sieben Zentimeter kleineren Christoph Daferner die Sturmreihe bilden könne. Stamm bezeichnet die beiden Profis als völlig unterschiedliche Spielertypen. Mit Stefan Kutschke könnte auch ein Dreier-Sturm auf dem Feld stehen. Doch Stamm will die Systematik nicht durcheinanderbringen: «Wahrscheinlich werden wir aber nicht so oft mit zwei Spitzen spielen.»

Doch gerade für das Pokalspiel freut sich Stamm über neue Optionen. «Wenn Du hinten liegst, kannst Du mit zwei oder auch mit drei spielen. Gerade im Pokal kann man mehr Risiko gehen. Das ist etwas Besonderes, was auch die Spannung in diesem Wettbewerb ausmacht», sagt der Trainer, der diese Spannung bis zum Schluss ausreizen wird: «Ziel muss sein, eine Runde weiterzugehen.»

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