Sachsen wird für ein Jahr zum Mittelpunkt der Gleichstellungspolitik in Deutschland. Denn mit dem Jahreswechsel übernimmt der Freistaat den Vorsitz in der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) von Nordrhein-Westfalen. «Gleichstellung ist eine Frage von Respekt, Chancen und sozialer Gerechtigkeit», erklärte die sächsische Sozialministerin Petra Köpping, die die Konferenz dann leiten wird.
«2026 stehen wir weiterhin vor großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Ich möchte den Fokus auf Ressourcengerechtigkeit legen», beschrieb Köpping ihr Anliegen. Unter dem Leitthema «Gleichwertige Teilhabe durch Ressourcengerechtigkeit: Armut von Frauen ganzheitlich verstehen und wirksam begegnen» gehe es darum, strukturelle Barrieren abzubauen und gleiche Chancen für alle zu schaffen.