Matthias Hundt, der Mitte März aus Dresden in die Berliner Landesregierung gewechselt war, sorgt an der Spree für die nächste Überraschung: Nach seinem angekündigten Rücktritt vom Posten als Berliner Staatssekretär für Digitalisierung nimmt er seine Bitte um Entlassung wieder zurück. Das teilte sein Medienanwalt Ralf Höcker auf Anfrage mit. Zuvor berichtete der «Tagesspiegel».
Erst am Dienstag hatte Hundt erklärt, er habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Hundt war gut zwei Monate im Amt. Eine Senatssprecherin hatte gesagt, Wegner werde der Bitte entsprechen.
Auf Anfrage am Abend äußerte sich die Berliner Senatskanzlei bislang nicht zu der Kehrwertwende beim Rücktrittsgesuch.