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Quote für Zahnärzte auf dem Land - Bewerbungen noch möglich

Quote für Zahnärzte auf dem Land - Bewerbungen noch möglich
Sachsen beginnt mit seiner «Landzahnarztquote» zur Sicherung der Versorgung in ländlichen Regionen des Freistaates. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Von: DieSachsen News
Mit der «Landzahnarztquote» will Sachsen junge Mediziner für eine Arbeit in ländlichen Regionen gewinnen. Für sie ist ein Zahnmedizinstudium außerhalb des Numerus Clausus möglich.

Interessierte können sich noch bis zum 15. April für ein Studium der Zahnmedizin im Rahmen der sächsischen «Landzahnarztquote» bewerben. Für das Wintersemester 2026/2027 stehen acht Studienplätze zur Verfügung, teilte das Gesundheitsministerium mit. Studienorte sind Leipzig und Dresden.

Acht Studienplätze werden ohne Numerus Clausus vergeben

«Mit der Landzahnarztquote schaffen wir erstmals die Möglichkeit, ein Zahnmedizinstudium in Sachsen außerhalb des Numerus Clausus aufzunehmen und stärken zugleich gezielt die Gesundheitsversorgung insbesondere im ländlichen Raum», erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

«Wir eröffnen damit engagierten jungen Menschen eine verlässliche Perspektive - verbunden mit der Chance, dort tätig zu sein, wo sie wirklich gebraucht werden. Interessierte ermutige ich, diese Chance zu nutzen und sich zu bewerben», betonte die Ministerin.

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Absolventen müssen mindestens zehn Jahre in Sachsen arbeiten

Teilnehmer müssen sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums ihre Vorbereitungszeit in Sachsen zu absolvieren oder unmittelbar eine Weiterbildung zur Fachzahnärztin oder zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Sachsen zu beginnen, hieß es. Anschließend müssen sie mindestens zehn Jahre als Zahnarzt oder Kieferorthopäde in Sachsen tätig sein.

Im Anschluss daran ist für mindestens 10 Jahre eine vertragszahnärztliche Tätigkeit im zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Bereich in einem unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebiet im Freistaat Sachsen auszuüben.

Zweistufiges Bewerbungsverfahren

Für Interessenten gilt ein zweistufiges Bewerbungsverfahren. In der ersten Runde werden Eignung und Motivation anhand von Kriterien wie Abiturnote, vorheriger Berufsausbildung oder Berufserfahrung sowie ehrenamtlicher Tätigkeit geprüft. Die zweite Stufe besteht aus einem Auswahlgespräch.

Mit der «Landzahnarztquote» will Sachsen seine Maßnahmen zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ausweiten. Ziel ist es, mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Kieferorthopädinnen und Kieferorthopäden für die vertragszahnärztliche Versorgung auf dem Land zu gewinnen. Ab dem Wintersemester 2026/2027 werden 8,1 Prozent der Studienplätze in der Zahnmedizin über diese Vorabquote vergeben.

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