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Geflügelpest-Verdacht - 6.500 Gänse werden getötet

Geflügelpest-Verdacht - 6.500 Gänse werden getötet
Wegen Vogelgrippe-Verdachts werden 6.500 Gänse in Mutzschen getötet. (Illustration) / Foto: Matthias Bein/dpa
Von: DieSachsen News
In Grimma werden Gänse wegen Geflügelpest-Verdachts getötet – doch der Gänsemarkt bleibt geöffnet. Das Landratsamt nennt den Grund dafür.

In einer Gänsezucht im Landkreis Leipzig besteht der Verdacht auf Vogelgrippe. 6.500 Tiere müssten getötet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, teilte das Landratsamt in Borna mit. 

Zwei weitere Betriebe an dem Standort im Grimmaer Ortsteil Mutzschen würden derzeit überwacht. Sie werden räumlich getrennt von der betroffenen Zuchtanlage geführt, deswegen gelten sie als seuchenhygienisch unabhängig.

Ein zu dem Betrieb gehörender Gänsemarkt könne geöffnet bleiben, teilte das Landratsamt mit. Die Weihnachtsgänse, die dort verkauft würden, stammten aus anderen Standorten. Von dem Vogelgrippe-Verdacht seien ausschließlich Zuchtgänse betroffen. 

Die sächsische Landesuntersuchungsanstalt habe den Verdachtsfall bestätigt. Amtlich festgestellt werden kann ein Ausbruch nur durch das Friedrich-Loeffler-Institut. Dieses Ergebnis stehe noch aus.

Nach Angaben des Landkreises hat es seit Anfang Oktober deutschlandweit 171 Vogelgrippe-Ausbrüche in Geflügelhaltungen gegeben. Es wurden bereits mehr als zwei Millionen Tiere deswegen getötet.

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