Eine Analyse im Auftrag der Verbraucherzentralen hat bei Algen teils bedenkliche Jodgehalte offenbart. «Beim Verzehr einzelner Algenprodukte droht eine überhöhte Jodaufnahme und damit ein erhebliches Gesundheitsrisiko», teilte die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt mit. Algen würden als nährstoffreiche Lebensmittel im Trend liegen und könnten einen Beitrag zur Jodversorgung leisten.
Problematisch sei aber, dass Algenprodukte oft keine Angaben zum Jodgehalt und zur empfohlenen Verzehrmenge tragen, hieß es. Entsprechende Warnhinweise fehlten auf den Verpackungen. Die Verbraucherzentralen fordern daher eine rechtsverbindliche Kennzeichnung des Jodgehaltes auf den entsprechenden Lebensmitteln und die Angabe von Höchstmengen.