Mit einer emotionalen Zeremonie im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion sind die World Transplant Games zu Ende gegangen. Die Wettkämpfe für Sportler mit einem Spenderorgan waren erstmals in Deutschland ausgerichtet worden. Krönender Abschluss war der «Circle of Life»: Traditionell bildeten alle Athleten zum Finale der Wettkämpfe eine Menschenkette.
Der Dachverband, die World Transplant Games Federation (WTGF), sowie die nationalen Organisatoren zogen ein positives Fazit. «Dresden war ein ganz wunderbarer Gastgeber», erklärte WTGF-Präsidentin Liz Schick. Die nächsten Spiele finden 2027 in Leuven (Belgien) statt.
«Egal, wo man sich in seiner Transplantationsgeschichte befindet, egal ob es einem gut oder nicht so gut geht, egal wie gut man im Sport ist – wir sind zusammen da, um aufeinander aufzupassen, unser Bestes zu geben und dieses Geschenk zu schätzen», betonte Schick. Sie hatte 1997 eine Lebertransplantation erhalten und führt den Verband seit 2023.