Thüringens Digital- und Infrastrukturminister Steffen Schütz hat sich entschieden: «Natürlich werde ich kandidieren», sagte der BSW-Politiker der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die anstehende Wahl zum Bundesvorstand seiner Partei.
Das Thüringer BSW will mit der Kandidatur von Steffen den Ost-Landesverbänden mehr Gehör im künftigen Parteivorstand sichern. Die neue Parteispitze soll im Dezember auf einem Bundesparteitag in Magdeburg gewählt werden.
Bei den bisherigen Kandidaten gebe es niemanden mit einer Ost-Biografie, so Schütz. «Das geht nicht für eine Partei, die am stärksten im Osten ist», begründete er seine Kandidatur. «Wir brauchen Einigkeit und eine starke Stimme aus Ostdeutschland.» Er sprach von einer politischen Unwucht, die er bisher bei den Vorstandskandidaten sehe. Deshalb habe er sich entschieden, auf dem Bundesparteitag für die BSW-Führungsmannschaft anzutreten.