Görlitz, Döbeln, Werdau, Aue-Bad Schlema und Dippoldiswalde: In diesen fünf sächsischen Städten waren die Bürger zur Wahl des Oberbürgermeisters aufgerufen. Die drei Amtsinhaber von Döbeln, Werdau und Dippoldiswalde setzten sich direkt durch. In Görlitz und Aue-Bad Schlema ist hingegen ein zweiter Wahlgang notwendig, weil keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt.
Görlitzer Oberbürgermeister mit 49,1 Prozent
Der Görlitzer Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) verpasste mit 49,1 Prozent der Stimmen die notwendige Mehrheit nur knapp, wie aus dem vorläufigen Endergebnis hervorgeht. Der AfD-Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel folgt auf Platz zwei mit 44,3 Prozent.
Abgeschlagen dahinter liegen Sabine Christian (Linke) mit 3,4 Prozent, und Hagen Jeschke (parteilos) mit 3,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 Prozent. Für die rund 44.500 Wahlberechtigten steht am 31. Mai ein zweiter Wahlgang an, bei dem der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt.