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Aue vor der Wahl: Rechtsextremist will OB werden

Aue vor der Wahl: Rechtsextremist will OB werden
Er greift nach dem Chefsessel im Rathaus von Aue-Bad Schlema: Stefan Hartung von den rechtsextremen «Freien Sachsen». (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News
Aue-Bad Schlema sucht einen neuen Oberbürgermeister. Im ersten Wahlgang hatte der Kandidat der «Freien Sachsen» die Nase vorn. Wird die Stadt künftig von einem bekannten Rechtsextremisten regiert?

Das Rennen um den Oberbürgermeister-Posten in Aue-Bad Schlema (Erzgebirgskreis) steht vor der finalen Entscheidung. Am Sonntag sind die Einwohner noch einmal zur Wahlurne gerufen, nachdem im ersten Wahlgang kein Bewerber mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Nun kommt es zum Duell zwischen CDU-Kandidat Marcus Hoffmann und dem Bewerber der rechtsextremen «Freien Sachsen», Stefan Hartung. Die anderen Kandidaten treten nicht erneut an. 

In der ersten Runde am 10. Mai hatte Hartung mit 29,0 Prozent die Nase vorn und auch den AfD-Bewerber rechts überholt, der es auf 18,5 Prozent schaffte. Gelingt es ihm, diese Wähler in der zweiten Runde für sich zu gewinnen, ist er der 50-Prozent-Marke sehr nahe. Hartung gehört auch der Partei «Die Heimat» - früher NPD - an. 

CDU-Mann Hoffmann landete beim ersten Wahlgang mit 23,6 Prozent auf dem zweiten Platz.

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