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8.000 Unterschriften für bessere Anbindung Leipzig-Chemnitz

8.000 Unterschriften für bessere Anbindung Leipzig-Chemnitz
Seit Jahren gibt es Forderungen für eine Elektrifizierung und einen Ausbau der eingleisigen Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz. (Archivbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Wirtschaft und Pendler warten seit Jahren: Die Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig bleibt ein Engpass. Eine Petition will nun Verbesserungen erzielen.

Rund 8.000 Menschen fordern vom Landtag einen zügigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig. Industrie- und Handelskammern (IHK) in den beiden Großstädten haben eine entsprechende Petition an den Landtagspräsidenten Alexander Dierks (CDU) übergeben.

Unterzeichner sehen starke Einschränkungen in der Region

Der Landtag solle ausreichend Mittel bereitstellen, um die Planung der Elektrifizierung und den weitestgehend zweigleisigen Ausbau der Strecke fortzusetzen, heißt es darin. Die rund 8.000 Unterzeichner sehen starke Einschränkungen im Personenverkehr, bei den Fernverkehrsanschlüssen und dem Gütertransport in der Region Chemnitz.

«Die große Resonanz zeigt deutlich: Der Ausbau der Strecke Chemnitz-Leipzig ist für die Menschen und Unternehmen in der Region von zentraler Bedeutung», sagte Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz. Man erwarte, dass dieses Signal berücksichtigt werde. «Die Geduld der Wirtschaft ist erschöpft.»

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Verzögerungen bei Ausbau

Seit Langem wird gefordert, die bisher eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke zwischen beiden Großstädten auszubauen. Nach jüngsten Aussagen des Infrastrukturministeriums lässt das aber noch Jahre auf sich warten. Für den Südabschnitt Geithain-Chemnitz sollen die Arbeiten nach aktuellen Plänen 2032 beginnen und bis 2035 dauern. Der Zeitplan für den Nordabschnitt bis Leipzig ist noch völlig unklar, da die genauen Planungen ausstehen.

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammern ist die Strecke zentral für Fachkräftemobilität, und wirtschaftliche Entwicklung. Die jüngst bekanntgewordenen Verzögerungen und Überlegungen zu reduzierten Ausbauvarianten würden für Verunsicherung in der Wirtschaft sorgen. Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, bezeichnete es als Armutszeugnis, dass trotz vehementer Forderungen der Wirtschaft der Ausbau und die Elektrifizierung nicht vorwärtsgingen.

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