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Genussweg und Hügelgärten: Kurpark wird zum Blumenparadies

Genussweg und Hügelgärten: Kurpark wird zum Blumenparadies
Landesgartenschau-Chef Bernd Birkigt: «Wir wollen einen prachtvollen Park zeigen.» / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News
In rund 330 Tagen öffnet die 10. Landesgartenschau in Aue-Bad Schlema. Warum die Organisatoren dazu auf Hügelgärten setzen und was bis dahin noch gebaut wird.

Mit der Landesgartenschau 2027 will Aue-Bad Schlema im kommenden Jahr die Herzen von Blumen- und Gartenfans höher schlagen lassen. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange und an vielen Stellen weit vorangeschritten. So wurde ein rund 1,7 Kilometer langer Genussweg gebaut, auf dem die Besucher flanieren werden. Rechts und links davon sind Hügelbeete angelegt, auf denen schon Staudenpflanzen blühen.

Für die Blumenschau wird der Kurpark aufgewertet, der sich auf einem sanierten Uranbergbauareal befindet. Um die Bergbau-Hinterlassenschaften sicher zu verwahren, gebe es im Untergrund eine dicke Dämmschicht, erklärt Landesgartenschau-Geschäftsführer Bernd Birkigt. Gärtnerisch sei das ein großes Problem. Deswegen sei das Konzept der Hügelgärten ersonnen worden, die zu verschiedenen Themenbereichen angelegt werden. 

In einem ehemaligen Bahnhofsgebäude soll zudem eine Blumenhalle eingerichtet werden und Kinder sich auf einem großen Erlebnisspielplatz austoben können. Ab Herbst soll im künftigen Eingangsbereich zudem ein freitragendes Holzbauwerk als besonderer Blickfang entstehen. 

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400.000 Besucher erwartet

Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) zeigte sich beeindruckt vom Fortschritt auf dem Gelände. Was hier entstehe, werde eine große Bereicherung für den Ort und die Region sein, sagte sie. «Es ist sehr klug, nicht etwas komplett Neues zu installieren, sondern den Kurpark zu verlängern und aufzuwerten.» Damit werde Nachhaltiges geschaffen, das auch in den Jahren danach touristisch für den Kurort genutzt werde. 

Für die Landesgartenschau werden den Angaben zufolge rund 16 Millionen Euro investiert. Ursprünglich hatte sie schon dieses Jahr ihre Türen für Besucher öffnen sollen. Wegen klammer Kassen der Kommune hatten aber Aufträge zunächst nicht ausgelöst werden können und sich dadurch wichtige Investitionen verzögert. Deswegen wurde die Schau um ein Jahr verschoben. Nun empfängt sie vom 24. April bis 3. Oktober 2027 die Besucher. Rund 400.000 sollen es laut Birkigt werden.

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