Sachsens Freizeitparks drehen auf: Nach «Idefix' Abenteuerland» in Belantis und dem Skywalk im Sonnenlandpark zieht Plohn im Vogtland nach. Eingebettet in einen See mit künstlichen Felsen und Kulissen im Wikinger-Stil schickt er die neue Wasser-Achterbahn «Dønnervind» ins Rennen. 11,5 Millionen Euro hat der Familienbetrieb nach eigenen Angaben investiert - das größte Einzelinvestment in der 30-jährigen Geschichte des Parks.
Bei herkömmlichen Achterbahnen wird der Wagen mit den Gästen zunächst auf eine Anhöhe gezogen. Von dort startet dann per Schwerkraft die rasante Fahrt. «Dønnervind» nutzt dagegen Magnettechnik und katapultiert den Wagen in die Bahn hinein - und das zwei Mal aus dem Wasser heraus. Parkbetreiber und Hersteller Mack Rides aus Baden-Württemberg sprechen von einer Weltneuheit in dieser Form.
Die actionreiche Fahrt geht über eine Strecke von 535 Metern. Dabei rast der Wagen durch steile Kurven und kracht auch direkt ins Wasser hinein. Er erreicht teils mehr als 50 Kilometer pro Stunde. Die neue Anlage sei absolut familiengeeignet, sagt der Juniorchef des Freizeitparks, Jan Völkel. Die Fahrgäste müssten nur mindestens 1,10 Meter groß sein - also ab etwa 5 Jahren.