Hitzeperioden und wenig Niederschlag sorgen für zunehmend gestresste Fischbestände in Sachsens Gewässern. Betroffen sind nach Angaben des Landesverbandes Sächsischer Angler vor allem Lachs- und Forellenfische in Fließgewässern. «Es gab zum Beispiel in der Chemnitz auch schon ein kleineres Fischsterben, wo eine ganze Reihe an Bachforellen verendet sind», sagte Martin Schuster, Sprecher des Landesverbands, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.
Niedrige Pegelstände und wenig Niederschlag würden teils zu schwierigsten Bedingungen für die Fische führen. Wassertemperaturen oberhalb von 20 Grad könnten demnach für manche der Fischarten in Fließgewässern bereits lebensbedrohlich sein. «Die müssen sich jetzt wirklich die tieferen Regionen, also die tiefen Flussabschnitte suchen, wo halt eben noch ein bisschen Sauerstoff vorhanden ist.» Das sei aber längst nicht mehr überall gegeben, so Schuster.