Selbst eine Hitzewelle kann die Produktion von Dresdner Christstollen nicht bremsen. Vor allem Betriebe mit einem starken Exportgeschäft starten schon jetzt mit dem Backen der Weihnachtsspezialität, teilte der Schutzverband Dresdner Stollen mit. Im Bauhaus Dresden werden schon seit Juni Stollen in ihre Form gebracht - unter anderem für den US-Markt.
Produktion muss frühzeitig beginnen
«Es ist nicht unüblich, dass bei hochsommerlichen Temperaturen bereits Dresdner Christstollen gebacken werden. Gerade Betriebe, die den Lebensmitteleinzelhandel beliefern oder exportieren, müssen frühzeitig mit der Produktion beginnen. Wir freuen uns, dass es wieder losgeht», sagte Karoline Marschallek, Geschäftsführerin des Schutzverbandes Dresdner Stollen.
Dem Schutzverband gehören derzeit 98 Backbetriebe an. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Verbandes rund fünf Millionen Dresdner Christstollen verkauft. Genaue Exportzahlen werden zwar nicht erhoben, die Spezialität ist jedoch weit über Deutschland hinaus gefragt.