Sachsens Schwimmbäder wollen die Zugangsregeln für Kinder und Jugendliche nicht verschärfen. Das geht aus einer Umfrage in Leipzig, Dresden und Chemnitz hervor. Zum Schutz vor Badeunfällen dürfen in einigen Kommunen in Deutschland Kinder unter 16 ohne Begleitung Erwachsener nur noch ins Schwimmbad, wenn sie mindestens das Bronzeabzeichen vorweisen können. Dafür muss man mindestens 15 Minuten am Stück schwimmen können.
Badeaufsichten sprechen schlechte Schwimmer an
Die Anlagen sind offen für alle Badegäste, klein wie groß, hieß es aus Leipzig. Zudem kombinierten viele Anlagen auch Plansch- und Schwimmbereiche, so dass der Zugang grundsätzlich für alle Besucher unabhängig ihrer Schwimmfähigkeit ermöglicht werde. Die Gäste in den Schwimmerbecken müssten allerdings über eine ausreichende Schwimmfähigkeit verfügen. «Unsere Badaufsichten haben dies jederzeit im Blick und sprechen Badegäste bei offensichtlich fehlenden Fähigkeiten darauf an. Im Zweifel müssen Schwimmhilfen getragen werden.»
Auch in Dresden gibt es derzeit keine Überlegungen, die Zutrittsregeln zu verschärfen. Die Notwendigkeit dazu sei nicht gegeben, teilte die Dresdner Bäder GmbH mit. «Wir stehen aber im ständigen Austausch mit anderen Badbetreibern, auch zu dieser Thematik, und werden gegebenenfalls bei Bedarf reagieren.»