Zurück zu den Wurzeln: 500 Zeichnungen aus dem Bestand des Museums für Völkerkunde in Dresden kehren für eine Ausstellung vorübergehend an ihren Ursprungsort nach Ningbo in China zurück. Bis 1. November präsentiert das Ningbo Museum in der ostchinesischen Provinz Zhejiang sogenannte Exportmalerei aus der Sammlung des Dresdner Museums. Die farbigen Pinselzeichnungen gehören zu Bildbeständen, die heute in China selbst kaum mehr nachweisbar sind, hieß es.
Kooperation zwischen Dresden und Partnern in China
Die aktuelle Ausstellung ist ein Bestandteil einer seit dem Vorjahr bestehenden Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und Kooperationspartnern in Ningbo. Die Alben sollen dabei digitalisiert und katalogisiert werden. SKD-Generaldirektor Bernd Ebert nimmt an der Eröffnung der Ausstellung teil und will danach in Peking einen Kooperationsvertrag mit dem Palastmuseum unterzeichnen.
«Die Präsentation der Dresdner Sammlung in Ningbo bietet den SKD die Gelegenheit, der chinesischen Gesellschaft etwas zurückzugeben, das vor Ort verloren ist und eine wichtige kulturhistorische Quelle darstellt», betonte Ebert.
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