Die Energiefabrik im ostsächsischen Knappenrode hat als Teil des Sächsischen Industriemuseums im vergangenen Jahr rund 23.000 Besucher angelockt. Das seien rund 4.000 mehr als im Jahr zuvor, teilte die Einrichtung mit. Dennoch lägen die Gästezahlen damit aber weiter unter denen von 2022 und 2023.
In diesem Jahr seien zwei Sonderausstellungen geplant. Ab dem 29. März werde die Schau «Industriegeschichten. Reportagen aus Museen, die keine waren» gezeigt. Der Fotograf David Brandt und die Kulturwissenschaftlerin Cornelia Munzinger-Brandt berichten dabei von ihren Begegnungen mit Menschen, welche die Transformation der sächsischen Industrie nach der Deutschen Einheit selbst erfahren und sie auf besondere Weise mitgestaltet haben.
Ab November soll dann mit «Der Kohlebaron Ignaz Petschek: Mensch, Jude, Unternehmer» ebenfalls dank Fördergeldern eine Eigenproduktion zu sehen sein. Zudem werden in diesem Jahr den Angaben nach auch neue Veranstaltungen angeboten, hieß es. So gebe es erstmals am 13. Juni einen «Technik.Tag» und am 10. Oktober das Format «Nachts im Museum».